Huhu ihr lieben !!! Kurz Vorab mein Blog gibt es jetzt auch in Spanisch dafür müsst ihr einmal GAnZ runter scrollen.
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Wuhuuu, ich hab meinen Führerschein!
Also meine Lieben – wen soll ich vom Flughafen abholen?
Ich glaube, aus Berlin kennen das : das langwierige Thema: Führerschein.
Die Preise in Deutschland sind meiner Meinung nach utopisch. Wie viel Prozent der Bevölkerung hat mal eben 3.000–5.000 Euro für einen Führerschein? Selbst wenn die finanziellen Mittel da sind, ist der Druck groß, möglichst schnell und einigermaßen sparsam den Lappen zu bekommen.
Ich habe dieses Thema lange verdrängt, da es für mich mit purem Stress verbunden war.
Welche Fahrschule nehme ich, die mich nicht komplett über den Tisch zieht?
Was ist, wenn mein Fahrlehrer doof ist?
Was, wenn ich ein halbes Jahr auf einen Prüfungstermin warten muss, nur damit die Umstände mich vor lauter Druck und Aufregung durchfallen lassen?
Für mich stand fest: Ich brauche eine andere Lösung.
Denn ich möchte in Ruhe, ohne Druck und Angst fahren sicher lernen. Und das ist für mich in Deutschland einfach nicht gegeben.
Also folgender Plan: Ich mache meinen Führerschein hier in Mexiko.
Die Preise unterscheiden sich um Welten, und der Umgang mit dem Thema ist viel lockerer. Für die Praxis nahm ich mir einige Fahrstunden und fuhr dann einfach, bis ich es konnte. Die Theorie gestaltete sich jedoch schwerer. Klar, ich kann gut Spanisch, aber das ist ein ganz anderes Vokabular, von dem ich die meisten Wörter nicht kannte. Das hieß ordentlich büffeln – aber ich dachte ja, ich hätte Zeit, mir alles selbst einzuteilen.
Doch es kam ganz anders.
Ich buchte eine Woche Fahrstunden bei einer Fahrschule: Intensivkurs, ca. 17 Stunden für 3.500 Pesos – umgerechnet etwa 180 Euro. Das heißt, eine Fahrstunde kostete rund 11 Euro.
An der Stelle liebe Grüße an meinen Fahrlehrer Mario, der mir für mickrige 11 Euro – also unter deutschem Mindestlohn – Autofahren beigebracht hat. Abgesehen davon, dass ich das Auto immer mal wieder abgewürgt habe, hat es echt Spaß gemacht.
Die Woche verging schnell, und meine liebe Freundin Lari begleitete mich die Tage darauf beim Üben. Eine Woche bevor ich über Weihnachten wegfliegen wollte, wollte ich den Führerschein in meinen Händen halten. Also sammelte ich alle Papiere, um eines Abends einen Prüfungstermin zu beantragen – in dem Gedanken, dass sie mit Sicherheit eine Woche brauchen würden, um mir den Termin zu geben. Denn zu diesem Zeitpunkt konnte ich weder einparken noch hatte ich für die theoretische Prüfung gelernt.
Und dann stand es schwarz auf weiß auf meinem Bildschirm:
Morgen um 11:30 Uhr – Termin.
Ich musste erst einmal schwer schlucken. In meinem Kopf schon totale Panik.
Doch bei solchen amtlichen Terminen gab es kein Zurück, sonst wäre ich für sechs Monate gesperrt worden – und bis dahin wäre meine Reise vorbei gewesen.
Also hieß es: Zähne zusammenbeißen und lernen.
Ich lernte zwei Stunden am Abend, bis ich einschlief. Lari und ich standen ganz früh auf, um alles noch einmal durchzugehen.
Ich würde von mir behaupten, dass ich eine sehr selbstbewusste Frau bin und mich eigentlich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lasse. Doch an diesem Tag klopfte mein Herz ununterbrochen, meine Hände schwitzten, und ich war einfach extrem aufgeregt.
An der Prüfstelle suchten wir etwa 20 Minuten einen Parkplatz, weil es so voll war. Auf dem Weg vom Parkplatz ins Gebäude erblickte ich noch einen Mann mittleren Alters, dem ich anscheinend sehr gefallen habe – denn den wurde ich erst mal nicht los. Er laberte mich voll mit Dingen, an die ich mich kaum erinnern kann, weil ich so aufgeregt war. Ich lief einfach mit starrem Blick nach vorne.
Drinnen wartete ich ungefähr eine Stunde bis zu meinem Aufruf. Der Warteraum war voll. Ein Mädchen neben mir wackelte nervös mit dem Fuß – vor Aufregung, nehme ich an.
Endlich mein Aufruf: L109.
Ich reichte der netten Frau am Schalter meine Dokumente und zahlte. Anschließend ging es zum Augenarzt, der mich Buchstabenreihen vorlesen ließ. Problem: Ich erinnerte mich kaum an das spanische Alphabet. Also versuchte ich mit drei verschiedenen Sprachen zu erklären, welche Buchstaben ich sah. Ich sah sie ja – ich wusste nur nicht mehr, wie sie hießen. Irgendwie habe ich es geschafft, und dann ging es zum spannenden Teil.
Die Theorieprüfung.
Ein kleiner Computerraum, etwa 20 PCs, zwei Beamte.
15 Fragen, unbegrenzte Zeit.
Um ehrlich zu sein: Ich habe keine einzige Frage beim ersten Lesen verstanden. Erst beim dritten oder vierten Mal Lesen der Fragen und Antwortmöglichkeiten. Ich nahm mir alle Zeit der Welt, ging alles mehrmals durch – und drückte dann auf „Einreichen“.
Grünes Licht.
Ich war sehr stolz, um ehrlich zu sein. Und ab diesem Punkt war es mir fast egal, ob ich es am Ende schaffen würde oder nicht. Ich war einfach stolz, dass ich da war, dass ich mich zusammengerissen hatte und mich dem gestellt habe – und zumindest die Theorie in einer Sprache bestanden hatte, die nicht meine erste Muttersprache ist.
Jetzt wurde es noch einmal ernst.
Ich ging zum Parkplatz, um das Auto für die Prüfung zu holen. Im Auto klemmte ein kleiner Zettel von dem Typen, der mich davor schon angelabert hatte – eine kleine Anmache. Doch meine Gedanken schwirrten wo anderes, keine Zeit sich über so etwas aufzuregen.
Ich fuhr mit flauem Gefühl im Magen zum Parcours. Dann ging alles ganz schnell: über den Hügel, rein in den Kreisverkehr, Vorwärtsparken. Dabei stieß ich gegen die Markierung und dachte nur: Scheiße, das war’s.
Der Polizist auf dem Platz schrie mir entgegen: „Los, los, weiter!“
Ich beendete den Parcours mit der festen Überzeugung, durchgefallen zu sein.
Ich parkte das Auto, ging zurück und stellte mich in die Schlange.
Endlich an der Reihe – ein Arm kam aus dem Fenster und hielt mir eine Karte entgegen. Ich schrie auf und hüpfte herum.
Juhuuu – geschafft!
Innerhalb eines Tages: am Abend zuvor der Schock – und jetzt halte ich den Lappen in der Hand. Ich habe durchgezogen.
Ein so schönes Gefühl, im richtigen Moment zusammenzureißen.
Augen zu und durch. Also ihr lieben das ist euer Zeichen mal wieder etwas anzugehen was ihr schon ein Weilchen verdrängt.
Eure rumcruisende Brenda
Ps: Jetzt kommen wieder regelmäßiger Updates von mir:)
El corazón a mil, un poli de malas y una carta de amor

Wuhuuu, ya tengo mi licencia paar conducir!
Así que, queridos… ¿a quién recojo del aeropuerto? 🚗
Creo que todos conocemos este tema tan largo y pesado: sacar la licencia.
Los precios en Alemania, en mi opinión, son completamente exagerados. ¿Qué porcentaje de la población tiene entre 3.000 y 5.000 euros para una licencia? Incluso si el dinero está ahí, la presión también: hacerlo rápido, gastando lo menos posible y sin fallar.
Durante mucho tiempo evité este tema porque para mí estaba ligado a puro estrés.
¿Qué autoescuela elegir que no me saque todo el dinero?
¿Y si el instructor es antipático?
¿Y si tengo que esperar medio año para un examen solo para reprobar por los nervios y la presión?
Para mí estaba claro: necesitaba otra solución.
Quería aprender a manejar con calma, sin miedo ni presión. Y eso, para mí, en Alemania simplemente no es posible.
Así que el plan fue este: sacar la licencia aquí en México.
Los precios son mundos aparte y el trato con el tema es mucho más relajado. Para la práctica tomé algunas clases de manejo y después simplemente manejé hasta que pude hacerlo bien. La teoría, sin embargo, fue más complicada. Claro, hablo bien español, pero el vocabulario vial es otra historia. Muchas palabras no las conocía. Eso significaba estudiar duro, aunque yo pensaba que tenía todo el tiempo del mundo para organizarme.
Pero resultó ser muy diferente.
Reservé una semana de clases intensivas en una autoescuela: unas 17 horas por 3.500 pesos, lo que equivale aproximadamente a 180 euros. Es decir, unos 11 euros por clase.
En este punto quiero mandar un saludo cariñoso a mi instructor Mario, que por esos míseros 11 euros —menos que el salario mínimo alemán— me enseñó a manejar. Aparte de que se me apagó el coche varias veces, la verdad es que fue muy divertido.
La semana pasó rápido y mi querida amiga Lari me acompañó los días siguientes para practicar. Una semana antes de volar por Navidad, quería tener la licencia en mis manos. Así que reuní todos los documentos y una noche pedí una cita para el examen, pensando que seguramente tardarían al menos una semana en asignarla. En ese momento todavía no sabía estacionarme y tampoco había estudiado para el examen teórico.
Y entonces apareció, negro sobre blanco, en la pantalla:
Mañana a las 11:30 – cita.
Tuve que tragar saliva. En mi cabeza ya había pánico total.
Pero con este tipo de trámites oficiales no había vuelta atrás; de lo contrario me bloquearían por seis meses, y para entonces mi viaje ya habría terminado.
Así que no quedaba otra: apretar los dientes y estudiar.
Estudié dos horas por la noche hasta quedarme dormida. Lari y yo nos levantamos muy temprano para repasar todo una vez más.
Yo me considero una mujer bastante segura de mí misma y normalmente no me altero con facilidad. Pero ese día el corazón me latía sin parar, las manos me sudaban y estaba extremadamente nerviosa.
En el centro de exámenes tardamos unos 20 minutos en encontrar estacionamiento porque estaba llenísimo. De camino al edificio, un hombre de mediana edad empezó a hablarme y no lograba quitármelo de encima. Me decía cosas que ya ni recuerdo porque estaba demasiado nerviosa. Yo solo caminé hacia adelante con la mirada fija.
Dentro esperé aproximadamente una hora hasta que me llamaron. La sala estaba llena. Una chica a mi lado movía el pie sin parar, seguramente por los nervios.
Finalmente, mi turno: L109.
Entregué mis documentos, pagué y luego fui al examen de la vista. El doctor me pidió leer filas de letras. El problema: apenas recordaba el alfabeto en español. Así que traté de explicarle en tres idiomas qué letras estaba viendo. Yo las veía, solo no recordaba cómo se llamaban. De alguna manera lo logré y pasé a la parte más emocionante.
El examen teórico.
Una pequeña sala con computadoras, unas 20 PCs y dos funcionarios.
15 preguntas, tiempo ilimitado.
Para ser sincera: no entendí ni una sola pregunta la primera vez que las leí. Solo después de leerlas por tercera o cuarta vez, junto con las opciones de respuesta. Me tomé todo el tiempo del mundo, revisé todo varias veces y finalmente presioné “Enviar”.
Luz verde.
Estaba muy orgullosa, la verdad. Y a partir de ese momento, en el fondo, ya no me importaba tanto si pasaba o no el examen práctico. Estaba orgullosa de haber ido, de haberme enfrentado a ello y de haber aprobado al menos la teoría en un idioma que no es mi lengua materna.
Ahora venía la última parte seria.
Fui al estacionamiento a recoger el coche para el examen práctico. Dentro encontré un pequeño papel del tipo que antes ya me había hablado: una insinuación barata.
Con un nudo en el estómago manejé hasta el circuito. Todo pasó muy rápido: el tope, la rotonda, estacionar de frente. En ese momento toqué la línea de la marca y pensé: ya valió.
El policía me gritó: “¡Vamos, vamos, sigue!”
Terminé el circuito convencida de que había reprobado.
Estacioné el coche, regresé y me formé en la fila.
Cuando por fin fue mi turno, un brazo salió por la ventana y me extendió una tarjeta. Empecé a gritar y a saltar de alegría.
¡Lo logré!
En solo un día: la noche anterior el shock, y ahora tengo la licencia en la mano. Lo hice.
Una sensación increíble, apretarse en el momento justo.
Ojos cerrados y seguir adelante.
Así que, queridos, esta es su señal para por fin enfrentarse a algo que llevan tiempo postergando.
Su Brenda, andando por ahí 🚗✨
P. D.: A partir de ahora habrá actualizaciones mías con más frecuencia 🙂

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